Eine perfekte Pizza selber machen!
November 1, 2011
Wer schon mal eine Pizza selbst gemacht hat, der weiß, wie schwer es ist. An den Rändern ist sie angebrannt, in der Mitte roh und letztendlich holt man doch die Pizza aus der Truhe.
Dabei ist es ganz einfach die perfekte Pizza Daheim selbst zu machen. Vom Teig bis zum Backen und heraus kommt eine Pizza wie vom Italiener! Frisch, knusprig, lecker!
Fangen wir an:
- Tipp 1: Schon die Auswahl des Mehls kann fatale Folgen haben. Empfohlen wird der Mehltyp “00″, denn bei dieser Mehlsorte ist mehr Eiweiß enthalten. Dadurch ist der Teig elastischer und lässt sich besser in Form bringen, ohne zu reißen. Bei 500 Gramm von diesem Mehl sollten etwa 10 Gramm Hefe dazukommen. Einen kräftigen Schuss Milch, mit etwas Salz, Pfeffer und Oregano würzen.
- Tipp 2: Um der Pizza eine schöne Farbe zu geben fügt man noch ein Eigelb hinzu und einen Schuss Olivenöl, damit der Teig nicht so an den Händen klebt.
- Tipp 3: Für die perfekte Pizza reicht ein Viertel Liter Wasser. Wer mehr nimmt, riskiert einen zu flüssigen Teig. Wichtig ist dabei auch, dass das Wasser während des Rührens langsam dazugegeben wird, damit keine Klumpen entstehen und sich das Wasser immer gleichmäßig verteilen kann.
- Tipp 4: Wenn das ganze Wasser dem Teig hinzugefügt wurde, dann sollte man anfangen mit den Händen zu kneten. Dabei so lange den Teig kneten, bis er sich von den Händen löst. Weiteres Mehl oder Öl hinzuzufügen um den Teig zu lösen verschlechtert das Ergebnis.
- Tipp 5: Nach dem Kneten den Teig ungefähr 2 Stunden lang gehen lassen und mit einem Küchentuch abdecken, damit die Oberfläche nicht austrocknet. Und auf keinen Fall den Teig zu früh bearbeiten, sonst haben die Flüssigkeiten und die Stärke im Mehl noch nicht miteinander verbunden und sind daher noch nicht elastisch genug. Die Folge: Der Teig lässt sich nicht in die Form ziehen, auch nicht mit einem Nudelholz oder anderen Hilfsmitteln. Dadurch bleibt der Teig zu dick und ist ungeeignet.
- Tipp 6: Ob der Teig fertig gegangen ist erkennt man mit den Fingern. Wenn man auf den Teig drückt und die eingedrückte Stelle geht wieder hoch, dann ist der Teig fertig zur Weiterverarbeitung.
- Tipp 7: Ein rundes Pizzablech verwenden und das Blech einölen. Mit dem runden Blech kommt die Pizza gleich in die richtige Form und durch das Öl bleibt die Pizza nicht am Blech kleben. Den Teig einfach nur in die Form ziehen von innen nach außen.
- Tipp 8: Die Soße für die perfekte Pizza wird nicht aus frischen Tomaten gemacht, sondern aus den Tomaten aus der Dose. Die normalen Tomaten verlieren Flüssigkeit (machen die Pizza nicht mehr knusprig) und haben keinen Eigengeschmack. Die Dosentomaten zusammen mit Salz, Pfeffer, Thymian und Basilikum würzen und schön miteinander verrühren. Eine Kelle von der Soße reicht völlig für eine Pizza. Die Soße auf den Teig geben und auf der Pizza verteilen. Der Boden sollte dabei noch zu sehen sein.
- Tipp 9: Für die perfekte Pizza einen speziellen “Pizzamozzarella” verwenden und bereits nach der Soße locker auf der Pizza verteilen. Der spezielle Mozzarella ist nicht eingelegt und verliert beim Backen keine Flüssigkeit. Die Pizza bleibt knusprig.
- Tipp 10: Wer Pilze mag sollte aber keine Dosenpilze verwenden, sie sind zu wässerig und haben keinen Eigengeschmack mehr. Lieber frische Champignons in Scheiben schneiden und auf der Pizza verteilen.
- Tipp 11: Je nach Geschmack die Pizza mit Salami, Mais oder was einem auch schmeckt belegen. Wichtig hierbei ist nur, dass man es nicht zu dick belegt, weil dann der Teig unter dem dicken Belag roh bleibt. Wer aber Ruccola verwenden möchte, der sollte diesen lieber nach dem Backen auf die Pizza legen. Das Backen entzieht dem Gemüse Flüssigkeit und der Ruccola wäre nach dem rausholen trocken und unappetitlich, wenn er vor dem Backen draufgelegt wird.
- Tipp 12: Den Ofen bei voller Stärke vorheizen und dabei Ober- und Unterhitze wählen, damit die Pizza von beiden Seiten gebacken wird. Bei voller Leistungsfähigkeit und der Wahl von Ober- und Unterhitze braucht die Pizza nur noch 10 Minuten backen.
Ein kleiner Tipp zum Schluss: Wer die perfekte Pizza machen möchte, der kann den Teig auch schon am Vortag machen, um am Tag des Verzehrens Zeit zu sparen. Dann kann man sich auch sicher sein, dass der Teig fertig gegangen ist, wenn man mit den oben genannten 2 Stunden unsicher ist.
(Quelle: Galileo)
Viel Erfolg beim selber machen!
Zish
Leave a Reply